QM Praxistag 2007
Feen-Wünsche in der SAP University
Wenn es um Standard-Software wie EiQMI geht, fragen
viele Interessenten: Was kann mir das Programm bieten?
Wir fragen Sie: Wenn Sie sich von einer guten Fee
wünschen dürften, was das Programm können soll, was
würden Sie dann sagen?

Die Vorträge unserer Kunden auf dem QM Praxistag 2007
machten deutlich, das EiQMI so flexibel ist, dass es schnell
an unterschiedlichste Anforderungen angepasst werden
kann. Alle Wünsche lassen sich natürlich nicht erfüllen,
aber oft geht mehr, als man zunächst denkt.

Der von der Dr. Eilebrecht SSE zusammen mit der SAP
Deutschland AG & Co. KG veranstaltete QM Praxistag hat
mittlerweile Tradition: Zum sechsten Mal fand er in den
Räumlichkeiten der SAP University in St. Leon-Rot statt,
und der Besucherandrang ist ungebrochen. Schwerpunkte
gab es dieses Mal im Bereich Entwicklung und in der
Chemie/Pharma-Branche. Neben einigen Vorträgen gab es
die Möglichkeit, sich an der Infosäule die Programme live
vorführen zu lassen.

Zu Beginn informierte Jürgen Kniephof von SAP über neue
Werkzeuge in SAP, besonders für die Entwicklung und das
Qualitätsmanagement. Themen waren FMEA, APQP und
Produktionslenkungspläne.

Augustin Klöck von der HILTI GmbH berichtete über die
Architektur des seit Januar 2004 eingesetzten Prüfsystems
mit SAP QM und EiQMI, das insgesamt an über 100
Arbeitsplätzen Verwendung findet. Zur Prozessüber-
wachung tragen EiSEL, SPC-VIS sowie ein xMII-Tool,
alles Produkte der Dr. Eilebrecht SSE, bei. Für die Zukunft
geplant ist die Zusammenführung der Datenbanken aller
Werke von HILTI auf einem einzigen Server, was hohe
Anforderungen an die Performance stellt.

In die konkrete Arbeitswelt der Werkhallen begab sich
Andreas May von Siemens Berlin. Er stellte dar, wie die
einfache Oberfläche von EiQMI die Akzeptanz für die
Einführung von Computertechnik erhöhen und zudem zur
Prüfdisziplin beitragen kann.

Vor der Mittagspause stellte Dr. Berthold Eilebrecht
innovative Konzepte zur Prüfplanung und Ergebnisanalyse
vor. In Forschung und Entwicklung verändern sich
Prüfpläne häufig oder stehen zunächst gar nicht fest.
Dr. Eilebrecht zeigte auf, wie durch Einsatz von Features
eine iterative, adaptive Prüfplanung diese Anforderungen
erfüllen kann. Zur flexiblen Analyse von Prüfergebnissen
ist EiSEL geeignet.

Károly Földesi von SAP sprach über grundsätzliche
Strategien zur Produktentwicklung, mit besonderem Bezug
auf die Prozessindustrie. Er zeigte auf, dass SAP QM die
Möglichkeit bietet, den Entwicklungsprozess in der Chemie
zu verwalten. Die flexible Anbindung externer Programme
ermöglicht eine integrative Lösung.

Markus Ebentheuer von der PLANSEE SE in Reutte,
Österreich, berichtete über die jüngste Einführung eines
LIMS aus SAP QM und EiQMI. Beeindruckt war er vor
allem von einem: Von der Flexibilität, mit der EiQMI unter
geringem Aufwand an individuelle Wünsche angepasst
werden konnte. Sein Fazit: Es war kein leeres Versprechen,
als Dr. Eilebrecht ihn in der Planungsphase nach seinen
Feen-Wünschen fragte. Viele davon konnten erfüllt werden,
und auf drei musste er sich auch nicht beschränken.

Im Bereich der Urananreicherung setzt die Enrichment
Technology in Almelo, Niederlande, SAP und EiQMI ein.
André Veenstra stellte ein komplexes Produktionssystem
dar, das die Interaktion verschiedener Module (QM, PP,
PM, MM) erfordert. Auf Fehlermeldungen wird hier im
Materialfluss sofort reagiert.

Den Abschluss eines informativen Tages bildete ein
weiterer Vortrag von Dr. Eilebrecht. In einem Kaleidoskop
verschiedener Lösungsarchitekturen breitete er unterschied-
liche Weisen aus, wie unsere Kunden ihre Betriebsabläufe
mit SAP und EiQMI organisieren.

So steht zu hoffen, dass die Teilnehmer des QM Praxistages
erneut mit vielen Anregungen für ihre weitere Arbeit
heimkehren konnten. Vielleicht hat sich der eine oder
andere schon Gedanken über seine eigenen Feen-Wünsche
gemacht?
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